Nächste Krise steht an: 2014

In China wurde die Wirtschaft in den letzten Jahren zu einem hohen Anteil finanziert. Da sich das Geschäftsklima in den letzten Jahren jedoch nach und nach abkühlt, müssen wir davon ausgehen, dass es zu großen Kreditausfällen kommen wird. Dies wird die chinesische Wirtschaft weiter belasten und zu noch mehr Kreditausfällen führen. Das Ergebnis wird vermutlich heftiger sein, als dies bei der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 in den USA war.

China bzw. deren Wirtschaft hat in etwa 5 Jahren einen Schuldenberg angehäuft, wie die USA in 100 Jahren.

Nun kam es zu einem ersten Ausfall von Zinszahlungen eines großen chinesischen Unternehmens (Shanghai Chaori Solar Energy). Wir vermuten, dass dies erst der Anfang ist und sich die Krise in China ausweitet. Dies würde sich folglich auf die globale Wirtschaft auswirken.

Das Vertrauen in die Wirtschaft für die nächsten Monate ist auch durch die Krise in der Ukraine bzw. der Krim nicht gerade auf dem Höchststand.

Zudem kommt, dass einige Indices sich auf Höchstständen befinden. Wenn man sich die Börse wie ein Gummiband vorstellt, bei dem zu Höchstzeiten nach unten und an Tiefpunkten nach oben gezogen wird, können wir uns ein Bild machen, wohin sich die Indices in den nächsten Monaten bewegen werden – also eher nach unten.

In Gesamtbetrachtung der Risiken empfehle ich in meinen Gesprächen mit meinen Kunden, Aktien und Aktienfonds in sichere Assetklassen umzuschichten.

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