Beteiligungen (geschlossene Fonds) künftig nur noch ab 50.000 EUR

Nach dem Willen des Bundesfinanzministeriums sollen Mindestzeichnungssummen von 50.000 EUR eingeführt werden.

Man möchte damit erreichen, dass nur Investoren mit größerem Vermögen in diese Art der Geldanlage investieren, da diese “vermutlich” besser einschätzen können, welches Risiko dabei besteht.

Bisher waren die Beteiligungssummen typisch bei 10.000 EUR, wobei es auch Beiteiligungen ab 1.000 EUR gab.

Ein Änderung nach Willen des Bundesfinanzministeriums wäre meiner Meinung nach dumm: Nun steht pro Investment viel mehr Kapital auf dem Spiel. Bisher können 50.000 EUR z. B. in fünf verschiedene Beteiligungen gestreut werden, was die Sicherheit grundsätzlich erhöht. Statt die Sicherheit durch die Möglichkeit in kleinere Investments streuen zu können, sollen die Portfolien der Bürger nun Klumpenrisiken beinhalten?

Wenn immer Sie die Möglichkeit haben, empfehle ich Ihnen, Werbung für die freie Wahl der Höhe für Beteiligungen zu machen…

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